Ein Beitrag, eine bessere Zukunft!

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Etan’s Produktionsstätte in Bosnien und Herzegowina stellt nicht nur ein Qualitätsprodukt her, sondern will auch eine bessere Zukunft für seine Arbeiter schaffen. Arbeiter, deren Leben noch vor zwei Jahrzehnten vom Krieg betroffen war, jeden Tag.

So habe ich im zweiten Teil des Interviews Ari Verhoeven, u.a. Geschäftsführer von Etan Trampolines, SunnyTent und JumpparksEurope, zu diesen sozial verbessernden Maßnahmen befragt.

“Qualitativ hochwertige Lebensbedingungen, so wie wir sie in den Niederlanden kennen, das ist mein Ziel für meine Mitarbeiter in Bosnien”, erzählt Ari. Ein gutes Gehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten und Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, gehören dazu. Zum Beispiel ist der Produktionsleiter, der seit Jahr 1 bei uns ist, jetzt unser Direktor. “Wir ermutigen alle unsere Mitarbeiter, sich weiterzuentwickeln und sich selbst Chancen zu geben, ob bei uns oder woanders.” Sagt Ari. Es werden zum Beispiel Deutsch- und Englischkurse angeboten, an zwei Nachmittagen pro Woche. Doch nicht immer geht der Wandel mit der Bereitschaft einher. Mit einer bosnischen Kultur, die erkennt, dass unbekannt ungeliebt macht, lebe ich in Bosnien und werde in Bosnien bleiben. Das erforderte mit einiger Regelmäßigkeit etwas Motivation, einen Schubs in die richtige Richtung von Ari.

Dann kamen eine Reihe von kulturellen Unterschieden ins Spiel. Eine westeuropäische Kultur zeichnet sich durch eine gerechtere Aufteilung zwischen Männern und Frauen aus. Bosnien ist als islamisches Land von einer klaren Trennung zwischen Mann und Frau geprägt, wobei der Mann höher steht. Eine Frau sollte nicht von einem fremden, unbekannten Mann angesprochen werden. “Ich habe manchmal einen fragenden Blick bekommen, wenn ich eine der Näherinnen direkt angesprochen habe”, sagt Ari. Darüber hinaus sind die Niederlande durch eine horizontale Unternehmensstruktur mit einer relativ niedrigen Hierarchie gekennzeichnet. In Bosnien hingegen kann man als Eigentümer nie etwas falsch machen. “Wenn man es falsch macht, macht man es als Eigentümer trotzdem richtig”, sagt Ari. Dies rührt von der Angst vor einer Kündigung, einer Widerrede oder einer Respektlosigkeit gegenüber einem Vorgesetzten her. Leider kommt dies mit wenig Feedback oder Input vom Mitarbeiter, oft der Fachkraft. Es hat eine Weile gedauert, aber das Wachstum ist auch in diesem Bereich sichtbar. Die Meinung der Mitarbeiter wird zunehmend gehört. “Ich finde dieses Feedback essentiell”, sagt Ari. Schließlich sind sie der Experte, nicht ich.

Neben Wachstumschancen und Schulungen für die Mitarbeiter beschäftigt sich die Produktionsstätte auch mit Maßnahmen zur Reduzierung und Vermeidung von Abfall. Der Einkauf wird millimetergenau kalkuliert, Abfallstoffe werden für den Versand oder bei der Herstellung anderer Produkte verwendet. Schutztaschen für SunnyTents und Etan’s trampolin reparaturset sind Beispiele für Produkte, die aus diesen Abfallmaterialien hergestellt werden.

Nicht nur in der Fabrik selbst wird auf soziale und Klimaverbesserung geachtet, es wird auch aktive Hilfe an Organisationen in Bosnien geleistet, die vom Krieg betroffen sind. Zum Beispiel werden Spenden an Waisenhäuser getätigt und in Form von Lebensmitteln oder einer Sammlung von Kleidung und Spielzeug für Waisenkinder unterstützt. “Diese Initiative steckt meiner Meinung nach noch in den Kinderschuhen, aber die Pläne, mehr tun zu können, sind gemacht”, sagt Ari.

“Wie sieht die Zukunft in Bosnien aus?” Ich frage Ari. Eine Gruppe von 40 Mitarbeitern, ein guter Manager, Überblick und vor allem ein Team. Es gibt keinen Grund, größer zu werden, aber das Streben nach besser und mehr Spaß schon. “Eine Fabrik, die weiter innoviert, auch wenn ich aufgehört habe.

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